Von Sandakan gings also nach Kuala Lumpur. Dort ging ich in ein schreckliches Hostel um eine Nacht rumzubringen bevor es mit dem Bus 6 Std zur Kuestenstadt Mersing ging. Im Bus und auf der Faehre zur Insel Tioman habe ich dann eine coole Amerikaner kennengelernt, die ich aber seltsamerweise auf der Insel nicht mehr wieder gesehen habe.
Am Steg wurde ich herzlich von Lina (meiner Mitstipendiation aus China), Elsa und Andreas (einem Oesterreicher den sie kennengelernt haben) begruesst. Zu viert haben wir die naechsten lustigen drei Tage auf der Insel verbracht. Wir haben lecker gegessen, am Strand gechillt und die Insel erkundet. Highlight war der einstuendige Marsch durch einen sehr dichten Dschungel ueber Stock und Stein zum Monkey Beach, den wir dann komplett fuer uns hatten. Dort gingen wir schnorcheln und lagen faul in der Sonne. Herrlich!
Abends gings in die Bar zu Joe. Ein verrueckter Typ, der immer alle bei Laune gehalten habe… aber ich denke er hat auh was geraucht
Um Zeit zu sparen habe ich nach den schoenen Tagen ein Propellerflugzeit von Tioman nach Kuala Lumpur genommen. War schon ein wenig aufregender als ein grosses Duesenflugzeug.
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Malaysia besteht ja bekanntlich aus 2 Haelften, vom Meer voneinander getrennt. Die Westseite nennt sich Peninsula, hier liegt die Hauptstadt Kuala Lumpur und diese Seite ist wesentlich besser erschlossen als die Ostseite, Borneo. Der Sueden Borneos nennt sich Sawarak und der Norden Sabah. Eben genau dort habe ich mir eine abenteuerliche Tour im hintersten Eck Malaysias vorgenommen :).

Erster Stop war Tawau, ein kleines Fischerdoerfchen mit kleinen Flughafen. Im Soon Yee Hostel kam ich fuer 35 RM (Malayische Ringgit) unter, das sind etwa 7 Euro. Die Stadt hat mir leider garnicht gefallen da sie irgendwie unheimlich war. Nirgends wurde ich bisher abends so komisch angeschaut und mir wurde hinterhergerufen dass ich hier aufpassen soll. Allgemein unterscheidet sich Malaysia meiner Meinung stark von anderen Laendern in Asien, weil sie einen ausgepraegten Islamismus besitzen. Optisch macht sich das durch allgegenwaertige Kopftuecher bemerkbar… wobei ich sagen muss dass das in Sabah nicht mehr so stark der Fall war.
Am naechsten Tag bin ich mit dem MiniVan 3 Stunden nach Semporna gefahren. Ein kleiner Kuestenort der hauptsaechlich als Tauchbasis verwendet wird. Vor Semporna befinden sich einige Inseln darunter einer der angeblich besten Tauchspots der Welt, die Insel Sipadan. Also beschloss ich hier einen Tag tauchen zu gehen und fand eine Bleibe im Scuba Junkie. Bekannteste Tauchbasis mit Hostel in Semporna. Moeglicherweise nicht die billigste und sinnvollste Variante, aber bequem
Da die Plaetze fuer Sipadan am Folgetag voll waren begnuegte ich mich mit einem Tauchausflug zur traumhaften Insel Sibuan. Sie kann anscheinend in 45 Minuten zu Fuss umrundet werden und der hoechste Punkt ist vll gerade mal 2 Meter ueber dem Meeresspiegel, mit ihren dennoch 15 Meter hohen Palmen, war das ein perfektes Bild einer einsamen Insel. Das Riff war nicht besonders schoen, aber dafuer habe ich sehr viel bunte Fische gesehen. Ausserdem noch 5-6 riesige Schildkroeten, Feuerfische und Rochen. Mittagessen hatten wir dann direkt am Strand auf einem alten Palmenbaumstumpf. Dort holte ich mir einen heftigen Sonnenbrand, die Insel hat den Spitznamen Sunburn Island nicht umsonst.
Am Abend habe ich mit einigen anderen Tauchern und Tauchlehrern ein Team bei der Quiz-Night im Scuba-Junkie gebildet und 2h spaeter glatt 2 Flaschen Malayischen Whiskey als Sieger-Pramie erhalten. Da ich aber frueh an meinen Bus musste, habe ich die Flaschen meinen Teamkameraden ueberlassen
Naechster Stop war Sandakan. Wieder eine sehr gemuetliche Kuestenstadt, die mir bis dahin am besten gefallen hat. Also beschloss ich ein paar Tage zu bleiben, da das Tour-Programm auch sehr vielfaeltig war. Am ersten Tag habe ich nicht sehr viel unternommen. Hauptsaechlich gechillt und die Stadt erkundigt. Am zweiten Tag war ich im Sepilok Orang Utan Sanctuary. Dort peppeln sie Orang Utans auf und bereiten sie darauf vor in der Wildnis selbst zu ueberleben. Die Affen haben einen eigenen kleinen Urwald den man auf einem schmalen Pfad erkunden kann. Nachdem ich aber 20Minuten alleine durch den dichten Urwald stapfte wurde es mir zu mulmig und ich bin umgekehrt.
Am dritten Tag begab ich mich auf eine 2 taegige Dschungeltour. Nach etwa drei Stunden fahrt an unendlich vielen Palmenplantagen vorbei kam ich am Camp an. Es erwies sich als recht luxurioes, da wir duschen und Klos hatten. Das hatte ich nicht von einem Dschungelcamp erwartet. Zu Essen gab es was auf den Tisch kam, es gab kein Menu. Aber das Essen war seeehr gut :). Auf 2 Rivercruises konnte ich einmal mittags und einmal nachts die Tierwelt am Ufer beobachten. Unser Bootsmann und Fuehrer hatte ein geschultes Auge und fand alle moeglichen Arten von Voegeln, Affen, Krokodilen und Schlangen. Es gab auch einige eindrucksvolle Funde, bei denen unser Fuehrer nur noch erstaunt “Shit, Fuck, Oh Man!” sagen konnte, da er in seinen 6 Jahren selten an manch dieser Tiere so nah rangekommen ist. Ein im Program enthaltenes Jungle-Night-Trekking gab es dann komischerweise nicht. Ich hatte aber dann eigentlich auch genug gesehen. Am naehsten Tag kam mein Fahrer fast zu spaet und hat dann fast sein Auto geschrottet als er mich mit viel zu hohen Tempo zum Flughafen bringen musste… ich waere fast geplatzt vor Wut, da ich davor ca. 4h herumsitzen musste und mich fragte wo er bleibt.
Der Grund fuer meinen fruehzeitigen Abbruch meiner Sabah Tour war ein paar alte Freunde wieder zu treffen. Und zwar auf Tioman Island.
Alles in allen war Sabah eine super Erfahrung und ich habe viel gesehen, wenn auch nur die Haelfte von dem was geplant war. Aber es gab einsame Abende an denen ich nur noch nach Hause wollte. Ein Fehler war wohl dass ich kein Buch zum lesen hatte und keinen MP3 Player zum Musik hoeren :).
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Jetzt bin ich schon fast 5 Wochen auf Reisen und muss einiges an Berichten nachholen. Ich fang deswegen am besten mal von ganz vorne an….
Am 02. Juli gings erstmal los von Shanghai nach Hangzhou um dort meinen Air Asia Flieger nach Kuala Lumpur zu bekommen. Ich habe die Strecke ausgewaehlt weil sie einfach am billigsten war :). Zufaelligerweise war einer der Nixdorfer fuer Malaysia(Mirko, den ich noch vom Einfuehrungsseminar kannte) noch in Kuala Lumpur und bot mir an bei ihm zu uebernachten. Die naechsten Tage habe ich mir dann KL angeschaut. Seine Freundin hatte ebenfalls zufaellig Zeit und bot sich mir als Reisefuehrer an, ich bin halt ein Gluecksschwein :). Also hab ich mir die gigantischen Petronas Tower angesehen (gehoeren zu den hoechsten Gebaeuden der Welt), den KL Tower, die Batu Caves, einige Einkaufszentren und die ruhige Stadt genossen. War richtig erholsam, da es fuehlbar viel weniger Menschen als in Shanghai waren. Das Essen war auch eine willkommende Abwechslung zur chinesishen Kueche. Zwar fanden viele es fuer nichts besonderes, aber ich habe den thailaendisch-indonesischen Mix genossen. Am Wochenende sind wir dann alle zusammen auf eine BBQ Party und am naechsten Tag auf eine legendaere private Hausparty, die beste aller Zeiten ;). Schade in Malaysia ist dass es eine Alkoholsteuer gibt und es im Vergleich zu anderen Asiatishen Laendern doppelt oder dreimal soviel kostet. Aber da ich ja eigentlich zum Reisen und nicht zum Party machen da war, bin ich noch 4-5 Tagen weiter nach Borneo geflogen…
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Vorletztes Wochenende wurden 2 Plaetze bei einem Trip nach Huang Shan frei. Eine andere deutsche Gruppe mit 2 Chinesen wollte sich per Reisegruppe auf den Weg nach Huang Shan machen, dem schoensten Berg Chinas. Und das ist wohl wahr! Auf dem Berg befinden sich mehrere Spitzen die alles sehr gut mit Wanderwegen und vieeelen Treppen verbunden sind. Zwar waren wir immer an die Reisegruppe mit dem chinesischen Fuehrer und seiner Fahne gebunden, aber konnten wir den Berg und die Aussicht trotzdem richtig geniessen. Schade dass wir nicht den Sonnenaufgang wegen bewoelkten Wetters sehen konnten. Das Sea of Clouds leider auch nicht. Wenn die Wolken bzw der Nebel sehr tief ist, stehen die vielen Gipfel heraus wie Inseln in einem Meer von Wolken. Dennoch war die Aussicht gigantisch und der Trip hat sich gelohnt. Aber fuer eine ordentliche Tour sollte man sich dort 3 Tage ohne Fuehrung nehmen. Geschlafen haben wir in einem Hotel an der Naehe von einer der Spitzen in einem ca. 20 Mann Zimmer. War aber ertraeglich.
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Ich halt mich mal kurz. Die Tage folgt dann ein ausführlicherer Bericht. Ich war eben für 6 Nächte in Hong Kong. Erst 3 allein dann kamen Martin und Fabian dazu. Die Stadt ist der Hammer. Bisher meine Lieblingsstadt in Asien. Wie immer gibts Beschreibungen zu allen Bildern. Viel Spaß beim schauen.
Meine Lieblingsbilder nochmal in größer

Hier wieder die richtige Gallery:
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Letzten Freitag war Feiertag in China, da haben wir noch Donnerstag freigenommen und uns ein langes WE in Peking gegönnt. Mittwoch abends gings mit dem Nachtzug im Softsleeper Abteil hin. Donnerstag waren die Hauptsehenswürdigkeiten dran. Temple of Heaven, Platz des himmlischen Friedens, die Verbotene Stadt und zum Abschluss Boot fahren am HouHai See. Freitags sind sehr dann sehr früh mit einem Kleinbus zur Great Wall gefahren. Auch an diesem Tag hatten wir perfektes Wetter!!! Touristen und nervige Verkäufer gab es an diesem Abschnitt auch kaum. Also hatte wir 4 std Zeit ca 10km Mauer hinter uns zu bringen. Die Mauer war für mich der Hauptgrund nach Peking zu gehen. Und ich bin total begeistert. Abends trafen wir uns mit Marek und feierten im Pekinger Barviertel Sanlitun bis in die früh um dann noch einen kurzen Abstecher in die Disco Vic’s zu machen. War aber nicht sooo toll dort. Samstag liesen wir es ruhiger angehen und schauten uns den Summer Palace an. Abends wieder ins Sanlitun. Dort durchgefeiert und morgends schnell gepackt und in den Flieger gen Heimat gestiegen.
Ein perfektes Peking Wochenende!!
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